Hochschulkampagne für faire Computer

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Foto: Björn Kiezmann

Worum geht’s?
Hochschulen sollen Computer kaufen, die unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden. Deshalb fordern wir Hochschulen auf, beim Einkauf von Computern soziale und ökologische Kriterien in die Ausschreibung zu integrieren.

Warum gerade Hochschulen?

Hochschulen sind Großkunden beim Kauf von Computern, die Uni Bielefeld z.B. beschafft 600-800 Computer im Jahr. Wenn Hochschulen soziale und ökologische Kriterien zum Maßstab ihres Einkaufs machen, übt das erheblichen Druck auf die Computerbranche aus – denn welches Unternehmen will sich schon lukrative Großaufträge durch die Lappen gehen lassen?

Fair und grün statt „Geiz ist geil“!
PC Global unterstützt Studierende, die eine Kampagne für einen sozialen und ökologischen Computereinkauf an ihrer Hochschule organisieren. Das gilt auch für Kampagnen z.B. an Schulen, Bibliotheken oder Bürgerämtern. Der nötige politische Druck wird durch Aufklärungsarbeit, Lobbying und Aktionen erzeugt.

Wir unterstützen euch:
  • Vernetzung: AktivistInnentreffen (inhaltliche Einführung, Erarbeitung von Kampagnenschritten), Erfahrungsaustausch mit anderen Aktiven
  • Aktionsmaterial: Plakate, Kurzfilm, Broschüren, Flyer, Aufkleber, Fotoausstellung, Unterschriftenlisten, Vorlagen für Ausschreibungen, Kriterienliste u.a.
  • ReferentInnen: Seminare, Veranstaltungsreihen mit AktivistInnen aus Asien und Mexiko und /oder von PC Global
  • Hintergrundinfos: Fallstudien über Unternehmen, Broschüren und Artikel

Dass eine Hochschul-Kampagne Erfolg haben kann, zeigen Beispiele wie etwa die „Toxic Free UC“ Kampagne.