Mitmachen!

  • effektiv und direkt Menschenrechte schützen
  • transnationale Unternehmen für die Arbeitsrechtsverletzungen in ihrer Zulieferkette verantwortlich machen
  • international Arbeitsrechte durchsetzen
  • Kämpfe der ArbeiterInnen vor Ort unterstützen
  • Umwelt schützen und schonenden Umgang mit Ressourcen fördern
  • lernen, wie Kampagnen effektiv geführt werden, Spaß haben und Gleichgesinnte kennenlernen
  • Weitersagen! Empfehle diese Website weiter an FreundInnen und KollegInnen und sensibilisiere dein Umfeld für die schlechten Arbeitsbedingungen in der globalen Computerindustrie.
  • Bearbeite das Thema in einem Referat oder einer Hausarbeit.
  • Beteilige dich an den Email-Aktionen des GoodElectronics Netzwerks. Bei Entlassungen von GewerkschafterInnen o.ä. wird eine Eilaktion organisiert.
  • Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende!
    WEED e.V.
    Konto-Nr.3220600 Bank für Sozialwirtschaft
    BLZ 100 205 00
    Betreff: PC Global

    IBAN: DE03 1002 0500 0003 2206 00
    BIC: BFSWDE33BER

Wie organisiere ich eine Kampagne?

Schon mit relativ wenig Aufwand könnt ihr effektiv Druck für Umweltgerechtigkeit und Arbeitsrechte aufbauen. Die folgenden Aktivitäten zielen darauf ab, erstens das Bewusstsein über die sozialen und ökologischen Probleme in der Computerindustrie zu schärfen; zweitens einzufordern, dass der Computerkauf an eurer Uni nach sozialen und ökologischen Zielen ausgerichtet wird.

Start:
  • Beschaffungspraxis recherchieren: Wer ist zuständig, wer politisch verantwortlich? Recherche-Merkblatt: Download PDF
  • sich gruppenintern mit dem Thema beschäftigen: Literatur
  • einen Kampagnenplan erstellen, der kurz- und längerfristige Ziele festhält und Zuständigkeiten klärt

Öffentlichkeitsarbeit:
  • eine Veranstaltung organisieren, evtl. eine PC Global-ReferentIn dazu einladen und / oder Dokumentarfilm „Digitale Handarbeit“ zeigen
  • Kriterienliste in hochschulpolitische Gremien einbringen,
      Studierendenparlament (StuPa), Institutsrat (IR) oder Fachbereichsrat (FBR) können die Kriterienliste offiziell ünterstützen. Im StuPa hat der Unterstützungsantrag mehr Chancen, wenn er von der AStA-Mehrheit eingebracht wird. Für FBR und IR gilt: Zuerst die dortigen StudierendenvertreterInnen überzeugen, denn diese müssen für die Kampagne auftreten.
  • die Kampagne sichtbar machen: Poster, Sticker, Flyer etc. kostenlos bestellen, Transparente malen
  • Info-Stand organisieren und mit Unterschriftenlisten UnterstützerInnen der Kriterienliste sammeln
  • Verbündete suchen unter hochschulpolitischen Gruppen, Studierenden, Lehrenden, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, Angestellten etc. und die Erklärung zur Beschaffung von fair produzierten IT-Produkten unterschreiben lassen
  • Verteiler, Blogs, Campuszeitung etc. für Ankündigungen nutzen

Druck auf politisch Verantwortliche ausüben:

  • Anschreiben der politisch Verantwortlichen, Einladung zu Infoveranstaltungen
  • Bleibt eine Stellungnahme aus, muss der Druck erhöht werden: Aktionstheater, Flashmob, inszenierte Überreichung der Unterschriften, öffentliche Lesung, Computerschrotthaufen im Foyer, imaginäre Mail von Sweatshop-Arbeiterin an ComputerpoolnutzerInnen verteilen usw.

Kampagnenziel:

Die Kampagne ist erfolgreich, wenn ihr es schafft, eine kritische Öffentlichkeit für die Forderung nach Arbeitsrechten und Umweltgerechtigkeit in der Computerproduktion zu erzeugen. Ein wichtiger Erfolg ist es, wenn eure Hochschule die Kriterienliste unterzeichnet und sich damit öffentlich für einen sozialen und ökologischen Einkauf von Computern ausspricht. Darüber hinaus sollten beim nächsten Einkauf von Computern tatsächlich soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt werden.