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Neuigkeiten Electronics Watch

8. Juni 2017:

Erste deutsche Ausschreibung mit Electronics Watch

ITSH-edu, die Arbeitsgemeinschaft von 14 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein,  hat sich der Monitoring-Organisation Electronics Watch angeschlossen und als erste Auftraggeber in Deutschland IT-Hardware-Leistungen mit Electronics Watch Monitoring ausgeschrieben. Hierzu Dr. Lars Kühnel, Vertreter der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in der ITSH-edu: „Die ITSH-edu hat sich Electronics Watch angeschlossen, da öffentliche Institutionen eine besondere Verantwortung dafür tragen, soziale und umweltpolitische Kriterien in ihren Ausschreibungs- und Vergabeverfahren zu berücksichtigen. Einer der Gründe für den Beitritt ist, dass die Ressourcen der ITSH-edu für eine Überwachung von IT-Markenherstellern auf die Einhaltung der zuvor genannten Kriterien gelinde gesagt spärlich sind. Daher ist es zweifellos sinnvoll, eng mit einem weithin anerkannten und unabhängigen Monitoring-Partner zusammenzuarbeiten, der über ausgezeichnete Verbindungen zu lokalen Arbeitsrechtsorganisationen verfügt.“

 

5. Mai 2017:

Treffen zu Monitoring-Kompetenzen

Bei einem Treffen im April 2017 mit VertreterInnen von Organisationen aus China und Hongkong stand die Weiterentwicklung von Monitoring-Kompetenzen im Zentrum. Organisiert wurde der Workshop von Electronics Watch in Kooperation mit dem Labour Education and Service Network (LESN) aus Hong Kong, dem International Labor Rights Forum (ILRF) und der Forschungsgruppe für Wirtschaft, Menschenrechte und Umwelt (BHRE) der Universität Greenwich. Die mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sondierten die derzeit praktizierten Modelle einer aktiven Einbindung der ArbeiterInnen in das Monitoring und die Möglichkeiten ihrer Umsetzung in China. Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung waren die Bewertung des Risikos von Rechtsverletzungen, die Durchführung von Befragungen, Befragungsmethoden inklusive der Unterschiede zwischen strukturierten, nicht strukturierten und so genannten Leitfaden-Interviews sowie Techniken für das Verfassen von Feldnotizen. Zu den Themen gehörten aber auch analytische Fähigkeiten, etwa Vorkehrungen gegen eine Beeinflussung der Untersuchungsergebnisse durch Annahmen/Vermutungen, Berücksichtigung der Auswirkungen von Umgebungsfaktoren auf Interviews und Sicherstellung einer korrekten Kausalanalyse, um Lösungen für die eigentlichen Ursachen der Probleme erarbeiten zu können.

Diskutiert wurde, wie sich ein Arbeiter-orientierter Ansatz in der Elektronikindustrie in China am besten umsetzen lässt. Electronics Watch setzt beim Monitoring auf die aktive Einbindung der Arbeiterinnen und Arbeiter. Das Ziel ist, dass diese selbst Beschwerden einbringen und eine Untersuchung veranlassen können sowie über die Ergebnisse von Untersuchungen informiert und bei der Erarbeitung von Lösungen einbezogen werden.

 

20. März 2017

Leitfaden für Auftragnehmer

Im März hat Electronics Watch einen vorläufigen Leitfaden veröffentlicht, der Auftragnehmern bei der Einhaltung der Electronics Watch Vertragsbedingungen unterstützen soll. Stakeholder aus einem breiten Kreis von öffentlichen Auftraggebern, Arbeitsrechtsorganisationen, Unternehmen und Branchenverbänden sind eingeladen, zu dem Entwurf Stellung zu nehmen. Der Leitfaden definiert die konkreten, zeitkritischen Schritte, die Auftragnehmer im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht setzen müssen, um die Anforderungen in Bezug auf die Einhaltung von Arbeitsrechten und Sicherheitsstandards in globalen Lieferketten, Transparenz und die Zusammenarbeit mit Monitoring-Beauftragten von Electronics Watch zu erfüllen. Inzwischen wurde der endgültige Leitfaden veröffentlicht: http://electronicswatch.org/the-electronics-watch-contractor-guidance-september-2017_2525815.pdf

 

24.1.2017

Electronics Watch Mitgliedertreffen

Dreizehn Electronics Watch-Mitglieder waren beim Symposium an der Universität Greenwich in London im Dezember 2016 vertreten. Das Mitgliedertreffen bot Gelegenheit, mit VertreterInnen von Electronics Watch Monitoring-Organisationen aus vier Weltregionen zusammenzukommen sowie einem Austausch mit dem Electronics Watch Vorstand über die Vorhaben von Electronics Watch in 2017. Am zweiten Tag des Symposiums stand das Thema Zwangsarbeit in globalen Lieferketten im Mittelpunkt. Weitere Einzelheiten sind in einem Artikel des Public Spend Forum Europe veröffentlicht: https://www.publicspendforum.net/blogs/peter-smith/2016/12/15/greenwich-symposium-on-human-rights-the-public-procurement-roundtable-part-1

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