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Electronics Watch

Electronics Watch – die Monitoring-Organisation für faire Arbeitsbedingungen in der globalen Computerproduktion

Öffentliche Vergabestellen sind Großabnehmer von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie), seien es Computer, Laptops, Smartphones oder Server, Drucker und Kopiergeräte. Aufgrund ihres großen Auftragsvolumens verfügen sie über eine beträchtliche Kaufkraft und können deshalb einen beachtlichen Einfluss auf die Produktionsbedingungen in der IKT-Industrie nehmen, indem sie soziale Kriterien einfordern. Bisher war es für IKT-Vergabestellen jedoch schwierig, die Einhaltung solcher Kriterien zu überprüfen, da es kein glaubwürdiges, unabhängiges und umfassendes Prüfsystem für den IKT-Sektor gab.

Der Ansatz von Electronics Watch
WEED e.V. hat deshalb gemeinsam mit weiteren Arbeitsrechtsorganisationen und BeschaffungsexpertInnen die Organisation Electronics Watch aufgebaut. Die unabhängige Monitoring-Organisation unterstützt Vergabestellen, die in ihren IKT-Ausschreibungen soziale Kriterien einfordern und dies auch kontrollieren wollen. Statt oberflächlicher, einmaliger Sozialaudits führt Electronics Watch in Kooperation mit NGOs vor Ort nachhaltige Kontrollen in Fabriken durch und unterstützt die Verbesserung der dortigen Arbeitsbedingungen.

Electronics Watch übernimmt die Überprüfung, ob die vertraglich vereinbarten Arbeitsrechtsstandards eingehalten wurden. Außerdem werden Verfahren bereitgestellt, um auf die Verletzung von Menschen- oder Arbeitsrechten zu reagieren. Electronics Watch hat einen Verhaltenskodex entwickelt und Vertragsklauseln formuliert, die die teilnehmenden Vergabestellen in ihre Verträge mit dem erfolgreichen Bieter aufnehmen. So werden verbindliche Standards geschaffen, die die Grundlage für das Monitoring-Programm von Electronics Watch in den Produktionsstätten bilden.

Unabhängigkeit
Die finanzielle Unabhängigkeit des Monitorings von IKT-Unternehmen und von den zu kontrollierenden Produktionsstätten ist ein grundlegendes Prinzip von Electronics Watch. Deshalb zahlen teilnehmende Vergabestellen eine jährliche Gebühr an Electronics Watch, die sich am geschätzten jährlichen Auftragsvolumen orientiert (0,1 % bis max. 1 % des geschätzten jährlichen IT-Auftragsvolumens bei mindestens € 3.000,-/Jahr).

Deutsche Teilnehmer
2017 haben sich auch zwei deutsche Vergabestellen – ITSH-edu aus Schleswig-Holstein, die Arbeitsgemeinschaft von 14 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein, und IT@M, die IT-Vergabestelle der Stadt München – der Monitoring-Organisation Electronics Watch angeschlossen.Die Kontaktdaten weiterer Teilnehmer finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie unter www.electronicswatch.org und im Dokument „Häufig gestellt Fragen“.

Neuigkeiten zu Electronics Watch finden Sie hier

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